Achtung: Dieser Beitrag ist bereits älter als 1 Monat und eventuell nicht mehr aktuell. Achte insbesondere bei technischen Informationen auf regelmäßige Aktualisierungen.
Safe Harbour Hamburg kooperiert mit M-Lab der Universität Hamburg
Seit Ende Oktober kooperiert die technische Anlaufstelle Safe Harbour Hamburg mit M-Lab, dem Innovationslabor für App-Entwicklung der Universität Hamburg.
Das Hauptziel der Kooperation ist die Entwicklung eines technischen Prototypen zur Unterstützung von Beratenden bei der Begleitung von Betroffenen geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt im sozialen Nahraum.
Hierbei unterstützt der technische Prototyp durch die Bereitstellung einer kontextsensitiven, KI-gestützten Hilfe bei der Überprüfung sicherheitsrelevanter Einstellungen auf dem gefährdeten digitalen Endgerät der ratsuchenden Person. Diese Hilfe erfolgt gerätespezifisch und teils automatisiert und ermöglicht Beratenden, trotz fehlender oder veralteter Fachkenntnisse, die Klärung sicherheitsrelevanter Fragestellungen und der Einschätzung einer möglichen Gefährdung der Betroffenen durch das Gerät.
Mit diesem Vorhaben möchten wir weitere Felder des möglichen KI-Gebrauchs innerhalb der Betroffenenberatung, abseits der Nutzung als Chatbot im Rahmen einer Erstkontaktberatung, ausloten.
Darüber hinaus freuen wir uns über die Möglichkeit, interessierte und engagierte Studierende der Informatik für den Einsatz in der Hamburger Hilfelandschaft zu gewinnen und im Technologiebereich dabei mit zu unterstützen, ein Bewusstsein für die Thematik der geschlechtsspezifischen (digitalen) Gewalt im sozialen Nahraum zu schaffen.
Arbeitest du im Hamburger IT-Bereich und bist an einem Austausch zum Thema digitale Gewalt (z.B. Schutz vor Cyberstalking durch Bluetooth-Tracker oder Smart Glasses) und an einer Mitarbeit an unserem technischen Kooperationsprojekt interessiert? Dann melde dich gerne bei uns und schick uns eine E-Mail an safe-harbour-hamburg@basisundwoge.de




